Curriculum Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendlichen VT

Stundenzahl

Seminartitel

Inhalte

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Vom Erstkontakt und Beziehungsaufbau in der Kinderverhaltenstherapie

  • Umsetzung verhaltensbezogener Beobachtung anhand konkreter Fallbeispiele und Rollenspielsituationen v. a. von grobmotorischer Aktivität, Ablenkbarkeit und Konzentration, Frustrationstoleranz, Kooperationsbereitschaft, aufgabenbezogene Interessen, Aufmerksamkeit suchendes Verhalten, Impulskontrolle, Unsicherheit und Ängstlichkeit, Instruktionsverständnis und Arbeitsgeschwindigkeit

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Entwicklungspsychologische Grundlagen, Psychopathologie des Kindesalters

  • Allgemeine und Spezielle Psychopathologie einschließlich der psychiatrischen Anamneseerhebung anhand CASCAP-D, psychiatrische  Verhaltensbeobachtung und Explorationstechnik

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Säuglingsbeobachtung, frühe Beziehungsstörung, Regilationsstörung Frühkindliche Schlaf- Schrei- und Essstörung

N.N.

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Anamnese und Exploration unter besonderer Berücksichtigung spieltherapeutischer Interventionen

Explorationsgespräch mit Kindern

  • Altersgerechter Zugang zu Kindern und Jugendlichen (bspw. bei jüngeren Kindern durch spieldiagnostische Techniken und bei Jugendlichen durch bestimmte Gesprächsführung)
  • Ressourcenorientierung vs. Problemorientierung öffnet bzw. verschließt den Zugang. Je nach Phase können strukturierte von themenoffenen Explorationssituationen unterschieden werden. Im Mittelpunkt steht eine auf dem klinischen Urteil basierende hypothesengeleitete Explorationsstruktur, die das Problemverhalten zunächst als Ausgangspunkt wählt.

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Einführung in die Psychodiagnostik mit Kindern und Jugendlichen - Klassifikation und Testdiagnostik (Diagnostik 1 + 2)

Diagnostik und Differentialdiagnostik einschließlich Testverfahren zur Abgrenzung verschiedener Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist, psychosozial- und entwicklungsbedingter Krisen sowie körperlich begründbarer Störungen bei Kindern und Jugendlichen ohne Leistungsdiagnostik
  • Multiaxiales Klassifikationssysteme psychischer Störungen des Kindes- und Jugendalters (ICD-10), DSM4-R,
  • altersgerechte Exploration durch Spiel und Gespräch
  • Exploration wichtiger Bezugspersonen (Eltern/Lehrer)
  • Diagnostik des Problemverhaltens und des Ressourcenverhaltens durch Fremdbeobachtung (Therapeut, Eltern, Lehrer)
  • Selbstbeobachtung
  • DISYPS-KJ als allg. Diagnostiksystem (u. a.  Kinder-DIPS)

praktische Durchführung und v. a. Interpretation der üblichen Test mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie sowie Persönlichkeit (PFK 9-14 u. FPI-R ), Familien-Beziehung (FBT), Angst (KAT II, AFS, AKV), Interessen (GIS), Depression (DIKJ, BDI)

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Intelligenzminderung, Entwicklungsretardierung

  • operante Verfahren

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Interkulturelle Aspekte in der Kinder- und Jugendpsychotherapie - Grundlagen und Praxis

  • Besonderheiten auf dem Hintergrund unterschiedlicher Kulturerfahrungen (Migration)

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Pharmakotherapie

  • Medizinische und pharmakologische Grundkenntnisse für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten - Kombination von Verhaltenstherapie und Pharmokotherapie: Phasen, Zielsetzungen und typische Störungsbilder bei denen eine Kombination in wissenschaftlichen Leitlinien empfohlen wird
  • Wichtigste Substanzgruppen wie Antidepressiva, Neuroleptika, Psychostimulanzien, Sedativer und Tranquilizer

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Psychiatrie

Stationäre Kinder- und Jugendlichen-Verhaltenstherapie -  Anwendungsbereiche der Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen im stationären Bereich – häufige und weniger häufige Störungsbilder, Indikationskriterien ambulanter vs. stationärer Bereich, übliche stationäre Rahmenbedingungen (Setting: Station als Therapieplatz, Einzel- und Gruppentherapie; übliche Anzahl von Therapieeinheiten, Multiproffessionalität und modularität)

  • Fallbeispiele, ambulante Vor- und v. a. Nachsorge - Kommunikation zwischen ambulanten und stationärem Bereich

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Soziale Ängste

  • Rollenspiel

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Ängste, Phobien, Posttraumatische Belastungsstörung

  • Systematische Desensibilisierung

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Zwangsstörung

  • Konfrontation und Reaktionsverhinderung

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Adipositas

  • operante Verfahren

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Enkopresis und Enuresis

  • Hypnotherapie, Elterntraining

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Chronischer Schmerz bei Kindern und Jugendlichen

  • Stressbewältigungstrainings

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Teilleistungsstörung (Dyskalkulie, LRS)

  • Modelllernen

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Oppositionelles Verhalten, Aggression (Störung des Sozialverhaltens)  (Alter 0- ca. 12 Jahre)

  • Training des Sozialverhaltens

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Versorgungssysteme

Medizinische und psychosoziale Versorgungssysteme, Organisationsstrukturen des Arbeitsfeldes, Kooperation mit Ärzten - Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Autonomie und Zwangsmaßnahmen, Transparenz des therapeutischen Handelns, relevante Gesetze und Bestimmungen für den Umgang mit Kinder- und Jugendlichen

  • Psychosoziale Versorgungssysteme der Jugendhilfe, stationäre und ambulante Einrichtungen – deren (gesetzliche) Aufgaben (bspw. SPD) und Spezialisierungen am Beispiel Berlin-Brandenburg
  • Berufsrechtliche Fragen in der Zusammenarbeit mit Ärzten, Schweigepflicht und deren Aufhebung gegenüber Behörden, Versicherungen etc.  Medizinische und psychosoziale Versorgungssysteme, Organisationsstrukturen des Arbeitsfeldes, Kooperation mit Ärzten
  • Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Autonomie und Zwangsmaßnahmen, Transparenz des therapeutischen Handelns, relevante Gesetze und Bestimmungen für den Umgang mit Kinder- und Jugendlichen
  • Psychosoziale Versorgungssysteme der Jugendhilfe, stationäre und ambulante Einrichtungen – deren (gesetzliche) Aufgaben (bspw. SPD) und Spezialisierungen am Beispiel Berlin-Brandenburg
  • Berufsrechtliche Fragen in der Zusammenarbeit mit Ärzten, Schweigepflicht und deren Aufhebung gegenüber Behörden, Versicherungen etc.

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Kindliche Formen der Depression

  • Selbstinstruktionsmethoden, Spieltherapie und Verhaltenstherapie

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Krisenintervention

  • Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen und den bedeutsamen Beziehungspersonen - JPD, PsychKG einschließlich rechtlicher Rahmenbedingungen - Krisensituationsbeispiele werden unter Berücksichtigung der jeweils aufrecht erhaltenden Bedingungen exemplarisch dargestellt und eine für die psychische Situation des Kindes / Jugendlichen adäquate ressourcenorientierte Herangehensweise entwickelt. Hintergrund stellen v. a. die zu diesem Zeitpunkt bereits gemachten therapeutischen Erfahrungen der AusbildungsteilnehmerInnen dar. In Kleingruppenarbeit werden konkrete Schritte erarbeitet

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Suchterkrankungen stoffgebunden (Drogen)

N.N.

8 Narratives Arbeiten mit Medien (z.B. mit Puppen) N.N.
4 Kindliche Lebenswelten (Trennung und Scheidung) N.N.
8 Anorexia, Bulimie im Jugendalter
  • Systemische Therapie und Verhaltenstherapie

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AD(H)S im Gruppensetting

N.N.

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Internetsucht bei Jugendlichen

  • Hypnotherapie, Teilearbeit

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Alkohol

  • Rational-emotive Therapie und rationale Disputation

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Teilearbeit

N.N.

8 Hypnotherapie N.N.
8 Schematherapie mit Kinder- u. Jugendlichen N.N.
4 Schizophrene Störungen im Kindes- u. Jugendalter N.N.
8 Tiefgreifende Entwicklungsstörung (Autismus, Asperger Syndrom) N.N.